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OZG-Hub

Anbieter: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg

Die Plattform OZG-Hub ermöglicht allen Behörden die schnelle und einfache Entwicklung von Online-Diensten. Der Low-Code Werkzeugkasten bietet einen Formulardesigner und einen Pool an fertigen Modulen, aus denen die wichtigsten Antragsschritte nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt werden. Diese Bausteine, beispielsweise für Authentifizierung oder E-Payment, nutzen konsequent bundeseinheitliche Komponenten der föderalen IT-Architektur. Daher sind die mit dem OZG-Hub entwickelten Online-Dienste EfA-fähig (Einer für Alle) und können unkompliziert bundesweit eingesetzt werden.

Die Plattform wird von der Verwaltung für die Verwaltung zentral nach BSI-Standard bereitgestellt und nutzt Open-Source-Komponenten. Die Entwicklung von eigenen Online-Diensten mit dem OZG-Hub wird nutzungsbasiert in drei Paketgrößen (S, M, L) angeboten, bei erstmaliger Nutzung gilt im ersten Jahr stets das Paket S für alle.

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Produkteigenschaften

Funktionen:
• Fertige Standard-Bausteine zur Entwicklung von Online-Diensten:
◦ Abrufen von Prozessparametern via FIT-Connect
◦ Authentifizieren mit BundID und MeinUnternehmenskonto
◦ Einbinden von Formularen und Mitteilungsseiten
◦ Abrufen von Nachweisdaten via NOOTS (im Aufbau)
◦ Bezahlen via XBezahldienste
◦ Generierung eines PDF
◦ Übermittlung der Antragsdaten an FIT-Connect
◦ Nachrichtenversand an BundID und MeinUnternehmenskonto
• Erprobtes Unterstützungsangebot "machBAR" mit Dokumentation, Frage-Antwort-Community, UX-Guidelines und jährlicher Schulung
• Persönliche Betreuung während des gesamten Online-Dienst Lifecycles durch eine eigene Ansprechperson
• Technische Revision jedes Online-Dienstes zur Absicherung der Plattformstabilität vor Produktivgang
• Platform as a Service (PaaS): Wartung, Updates, Skalierbarkeit und Überwachung der zugrunde liegenden Infrastruktur liegen im Verantwortungsbereich des Plattformanbieters
• Rechtskonformität, Datenschutz und Sicherheit: Betrieb der Plattform in einem hochverfügbaren, ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum
• Open-Source Basis und Public-Code: spart Lizenzkosten und stärkt die digitale Souveränität der Verwaltung

Abrechnungszyklus:
Jährlich nachträglich

Kundenkreis:
Direktvertragsmodell: Beschränkung auf alle jur. PöR im Inland außerhalb Baden-Württembergs (innerhalb BW gilt das EGovG BW)
Umklappvertragsmodell: Der Service kann ausschließlich über das Direktvertragsmodell bezogen werden
Zu den allgemeinen Voraussetzungen für einen Abruf je Vertragsmodell siehe MDD Hilfebereich - "Welche Vertragsmodelle zum Bestellen von DVC-konformen Cloud-Services gibt es?"

Befristung der Laufzeit:
Mindestens 12 Monate

Technische Voraussetzungen:
Zusammengefasst benötigen Anwendende des OZG-Hubs das Software-Tool Gradle, welches Open-Source zur Verfügung steht. Technische Kenntnisse in der Nutzung von Git und Groovy sind von Vorteil, aber nicht notwendig. Ein FIT-Connect-fähiges System auf Verwaltungsseite für den Empfang der Antragsdaten ist notwendig

Bereitstellungsfrist:
Nach Übermittlung des Mandantenpassworts direkt einsatzbereit

Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg

Service-Anbieter des OZG-Hubs ist das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa allein. Alternativ besteht für Bund und Länder die Möglichkeit zum Beitritt einer Kooperationsgemeinschaft, die das Land Baden-Württemberg mit dem Freistaat Sachsen seit vielen Jahren verbindet und die Landesserviceportale Service-BW und Amt24 sowie den OZG-Hub als Plattform für Online-Dienste auch für Bundesbehörden und Behörden aus anderen Bundesländern öffnet.

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